Im Jahr 2004 hatte Clemens Bauer, der damalige Lebenspartner und mittlerweile Ehemann von Lilli Chapeau die Idee, die Garage mit der für ein normales Auto viel zu engen Einfahrt und der sehr hohen gewölbten Decke, die noch aus den Zeiten stammte, als das Haus Fischergasse 7 in Miltenberg als Pferdestall diente, in ein Theater umzubauen. Damit war der Grundstein gelegt: das bislang reisende Paar, die Geschichten erzählende Seiltänzerin Lilli Chapeau und der Likörhersteller Clemens Bauer, wurde zu Theaterbetreibern mit festem Haus.
In wenigen Monaten entstand das Minitheater, komplett eigenhändig von Clemens Bauer entworfen und gebaut.
Die erste Bühne war kaum größer als eine Fußmatte, und noch während des Umbaus begann Lilli Chapeau mit den Proben für eines Ihrer ersten Stücke: Goethes "Faust".
Im November 2004 öffnete sich dann der Vorhang zur allerersten Vorstellung... Seither hat sich vieles getan: die Bühne wurde zwei Mal vergrößert, der Publikumsbereich verbessert, und Lilli Chapeau entwickelte ihre Kunst in vielen verschiedenen abendfüllenden Programmen.
Mittlerweile ist das Theater Lilli Chapeau ein etabliertes Mini-Theater, das fast jede Woche Vorstellungen gibt.
"Zarenloge" "Königsloge"

"Parkett"

